Über mich - Dr. Erdei János

Ich war in meiner beinahe 40 Jahre umfassenden reichen fachlichen Tätigkeit Bediener der Dampfbügelmaschine im Széchenyi Bades, ebenso dort Kabinenmeister; Straßen – Zeitungsverkäufer der Montagsnachrichten; Sonntag Nachts Totoscheinauswerter; Etagenlohndiener mit Spezialauftrag des Gästeschuhputzes im damals legendären Hotel Gellert im späteren Bediener des dortigen handbetriebenen Badeliftes; Netzwerkkontrolleur des Pannónia Hotel und Gastgewerbeunternehmens – Restaurantmanager der Auslandsrestaurants, Mitarbeiter, später Abteilungsleiter und im Weiteren Hauptabteilungsleiter, letztendlich Direktor sämtlicher Abteilungen des Unternehmens im Bereich Marketing und Sales.
Ich erhielt die Herausforderung eines Hotelbaus in Wien, und dessen vierjährige Betriebsführung. In dieser Zeit wurden weitere 3 Hotels ins Österreich und 10 in Deutschland in Franchise unter Vertrag genommen. Ich war Präsident der internationalen Hotel – Marketingorganisation Minotels Hungary und Erster Generaldirektor des Königlichen Schlosses in Gödöllő.
Im Weiteren avancierte ich zum 1. Generaldirektor des damals neu gegründeten Nationalen Touristischen Promotionsunternehmens – des damals so bezeichneten Ungarischen Touristischen Dienstleistungsunternehmens – aus dem das heutige Ungarische Tourismusamt hervorging.

10 Jahr lang konnte habe ich meinem Land als touristischer Vertreter – zuerst in Wien, danach im gesamten Deutschen  Sprachgebiet, in Frankfurt, Berlin , München und Zürich gedient.
Danach war ich anderthalb Jahre lang Generaldirektor und Geschäftsführer in Ungarns führendem Wellnesshotel im Rogner Hotel& Spa Lotus Therme in Heviz.
Als Student hatte ich die Ehre im renommierten Wiener Theresianum 4 Jahre lang zu studieren, danach absolvierte  ich in Budapest das Landler Jenő Nachrichtentechnikum (seither kann ich ganz hervorragend die technischen Zeichnungen lesen). Danach diplomierte ich als Vorzugsstudent mit Auszeichnung an der  Hochschule für  Gastgewerbe und Handel.
Meinen Bildungsweg beschloß ich ebenfalls mit Auszeichnung (damalige Bezeichnung „Rotes Diplom“ an der Karl Marx Wirtschaftsuniversität in Budapest – an der ich auch promovierte.
Seither nahm ich an etlichen Weiterbildungen teil, zuletzt beim Best Health Austria Gesundheitstouristischem Seminar errang ich die Drittgrößte Spezialausbildung.
Wenn es mir meine Zeit erlaubte, nützte ich diese gerne um mit viel Leidenschaft mein Fachwissen lehrend weitergeben zu können (und wurde so laufend von meinen Studenten zu neuem Wissen inspiriert). Zuerst in der Fachmittelschule für Gastgewerbe in Budapest – Ecseri Straße – danach in der Hochschule für Gastgewerbe und Handel und kontinuierlich meinen Kollegen und Praktikanten in meinen jeweiligen Aufgabenbereichen.

Egal ich welcher führenden Position ich tätig war, überall hatte ich bald  10 – 12 Universitäts- & Hochschulpraktikanten zur Verstärkung unseres Teams engagiert, weil ich auf deren frische Kreativität und Fähigkeit der schnellen Problemlösung  immer einen großen Wert legte. Gerade in den letzten Tagen habe ich errechnet, dass ich seit 1991 mit rund 250 Praktikanten zusammengearbeitet habe. Viele von Ihnen sind heute schon in mittleren und höheren Führungspositionen von verschiedensten touristischen Unternehmungen tätig.
Ich glaube, dass in jeder Entwicklung des Menschen 3 grundlegende Stufen zu unterscheiden sind:

Die erste ist das Lernen und das Sammeln der Erfahrungen; die zweite ist die Anwendung des Gelernten und der Erfahrungen und im Zuge dessen deren Verfeinerung und die Adaption neuen Wissen;

Die dritte Stufe ist die zurückblickende Dokumentation – in Erinnerungsbildern bei den meisten -  bei wenigen, in niedergelegter schriftlicher Form um einerseits den Nachfolgern das Erlernte weiterzugeben, andererseits zur Beruhigung seiner selbst, was für ein inhaltsreiches Leben hinter einem liegt.
Welch ein wunderbares Leben ein Baumeister hat, dessen Gebäude ihn überleben. Oder ein Gärtner, dessen Pflanzungen ihn ebenfalls ein Denkmal setzen! Wir hingegen – einfache Geschäftsleute – können nur mit unseren Erfahrungen, den Gedanken und herz berührenden Lehren unvergänglich werden.
Aber auch erst  dann, wenn wir es nicht versäumen, sie für unsere Nachfolger zu verewigen.

Wie können wir die Qualität unserer Produkte verbessern? Wie können wir neue Gäste gewinnen und wie können wir sie zufrieden stellen und sie behalten? Wie können wir uns von unseren Mitbewerbern positiv abheben? Auf diese und viele weitere Fragen versuche ich Antworten aus meinen praktischen Erfahrungen  zu geben. Ich hoffe es werden viele in Ihrem Hotel, Pensionen, Reisebüros oder Restaurants realisiert werden. Sollte das so geschehen, so wäre das für mich persönlich eine Beruhigung: obwohl ich weder ein Baumeister noch Gärtner geworden bin, bleibt aus meinem bewegten fachlichen Werdegang eine Art Synthese meiner Erfahrungen übrig und somit war mein Lebensweg nicht umsonst.

Fachlicher Lebenslauf [PDF]